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Poolheizung - Infos und Poolheizungssysteme

Schwimmen, Baden und Planschen im kühlen Wasser kann gerade im Sommer ein außerordentlicher Genuss sein. Fakt ist aber auch, dass ein Bad im warmen Wasser dem menschlichen Körper eine Regeneration bietet, die in ihrer Nachhaltigkeit nur durch entspannten Schlaf übertroffen wird. Tiefe, gleichmäßige Atmung, ein ruhiger Puls und das Lösen von Muskelverspannungen – all das sind positive Aspekte, die das Schwimmen im warmen Wasser mit sich bringt. Die Vorteile einer Poolheizung liegen also klar auf der Hand und sollten bei der Anschaffung eines eigenen Schwimmbeckens auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. Selbstverständlich gibt es gewisse Dinge, die vor dem Kauf einer Poolheizung beachtet werden sollten. Im Folgenden möchten wir Sie über Wissenswertes zum Thema Schwimmbadheizung informieren und Ihnen Hilfestellungen bieten, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen sollen.

Die Poolheizung / Schwimmbadheizung

Poolheizungs - Systeme

Der Solarabsorber

Eine beliebte, umweltschonende und kostengünstige Methode, den hauseigenen Pool zu beheizen, bieten Solarabsorber. Diese Heizmethode ist nicht nur preiswert, sondern auch klimatisch und ökologisch unbedenklich. Solarabsorber verbrauchen keine Heizenergie wie Strom oder Öl, sondern bedienen sich lediglich des Lichtes, das gratis von der Sonne „geliefert“ wird.

Funktionsweise: Bei Solarabsorbern (die, wenn sie als Poolheizung dienen, auch häufig den Namen Schwimmbadabsorber tragen) handelt es sich in der Regel um Matten aus hitzebeständigem Kunststoff, die sich bequem aus Hausdächern (oder auch einfach auf dem Rasen) platzieren lassen. Im Inneren dieser Matten befinden sich Schläuche, durch welche das zu erhitzende Wasser direkt hindurchgepumpt wird. Das Wasser des Schwimmbeckens fließt durch die Absorber hindurch und nimmt die Energie beziehungsweise Wärme der darauf scheinenden Sonne auf. Ein zusätzlicher Wärmespeicher ist nicht vonnöten: Diese Aufgabe wird von dem Wasser im Pool selbst übernommen. Eine Pumpe ermöglicht die Zirkulation des Wassers durch die Flächen des Solarabsorbers.

Solarkollektoren

Nach dem Prinzip: „Machen Sie die Energie der Sonne nutzbar!“ funktionieren auch Poolheizungen, die mittels Solarkollektoren betrieben werden. Die Vorteile sind dieselben wie bei den Solarabsorbern: Die Methode ist preiswert, energiesparend und ökologisch einwandfrei. Die Größe, die ein Solarkollektor benötigt, um Ihr Schwimmbecken optimal zu erwärmen, schwankt zwischen 50 und 100% der Wasseroberfläche Ihres Pools. Dabei kommt es darauf an, wie groß und tief Ihr Schwimmbecken ist und ob es über eine ausreichende Isolierung verfügt. Darüber hinaus spielt auch eine geeignete Abdeckung für Ihren Pool eine erhebliche Rolle bei der Wärmespeicherung. Besonderer Vorteil von Solarkollektoren: Derartige Anlagen fangen besonders viel Energie ein, wodurch es Ihnen möglich wird, die Badesaison im eigenen Garten weit über die üblichen Freibadzeiten auszudehnen!

Funktionsweise: In den Solarkollektoren, die als Poolheizung zum Einsatz kommen, befindet sich Flüssigkeit, die in der Regel zu 50% aus Wasser und zu 50% aus „Solarflüssigkeit“ besteht, wobei Letztere gleichzeitig als Frostschutzmittel dient. Durch die Sonneneinstrahlung wird das Wasser in den Kollektoren erwärmt und mittels der Steuerung der Solaranlage über eine Leitung in den so genannten Pufferspeicher gepumpt. Über den dort installierten Solarwärmetauscher wird die Wärme des Wassers aus den Kollektoren nun an das im Pufferspeicher befindliche Wasser abgegeben. Das kalte Wasser läuft zurück in die Solarkollektoren und wird dort seinerseits erwärmt. Da es sich bei diesem System um einen geschlossenen Kreislauf handelt, hat die Solarflüssigkeit selbst keinen Kontakt zum Wasser des Pufferspeichers.

Die Solarsteuerung

Die Solarsteuerung ist ein unerlässliches Gerät für Ihre solarbetriebene Poolheizung, welches Ihnen alle wichtigen Überwachungsfunktionen abnimmt und die Wärme ihres Pools selbstständig kontrolliert und regelt. Funktionsweise: Solarsteuerungen, die an ein Poolheizung-System angeschlossen werden, übernehmen die Bedienung von Filtern und Umwälzpumpen. Diese werden von der Solarsteuerung zum Beispiel automatisch in Gang gesetzt, sobald die Temperatur innerhalb der Solarkollektoren höher ist als die Temperatur im Wasserspeicher, was bedeutet, dass ein Wärmegewinn für das Wasser des Pools erzielt werden kann. Wenn hingegen die Temperatur in den Solarkollektoren gegenüber der Temperatur im Speicher abnimmt, wird die Pumpe automatisch wieder ausgeschaltet. Solarsteuerungen mit einem eingebauten Drain-Back-System (DBS) sind außerdem dazu in der Lage, Überhitzen und Einfrieren der Anlage zu verhindern.

Wärmepumpen

Wärmepumpen funktionieren auf thermodynamischer Basis, erfreuen sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit und werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Eine Wärmepumpe, die als Poolheizung eingesetzt wird, entzieht der Außenluft Wärme und gibt diese, zusammen mit der Antriebsenergie, mit höherer Temperatur wieder an das Wasser ab. Dieses Verfahren funktioniert mittels eines so genannten Wärmetauschers. Der Wirkungsgrad beziehungsweise die Leistungszahl von Wasserpumpen, auch COP (Coefficient of Performance) genannt, ist abhängig von der Außentemperatur sowie der bereits vorhandenen Wassertemperatur und dem jeweiligen Modell – bei einer modernen Pumpe rechnet man in etwa mit einer erbrachten Leistung, die dem Vier- bis Fünffachen der eingesetzten Leistung entspricht. Anders formuliert: Das Vier- bis Fünffache der eingesetzten Leistung steht als nutzbare Wärmeleistung zur Verfügung.

Beispiel: Bei einem Verbrauch von einem Kilowatt pro Stunde erhalten Sie vier bis fünf Kilowatt als nutzbare Wärmeleistung.

Funktionsweise: Im Prinzip arbeiten Wärmepumpen ähnlich wie Kühlschränke, nur mit gewissermaßen umgekehrter Wirkung. Ein Wärmepumpensystem, das als Poolheizung eingesetzt wird funktioniert, wie auch die oben beschriebenen Solarkollektoren, als ein geschlossenes System. Im Inneren der Pumpe befindet sich eine Flüssigkeit, die das Arbeitsmittel der Pumpe darstellt. Sie wird mittels eines Verdampfers unter Anwendung niedriger Temperaturen verdampft und nimmt dadurch Wärme auf. Der so gewonnene Dampf wird in einen Verdichter weitergeleitet, wo seine durch Dampfkompression erhöht wird. In der nächsten Station der Wärmepumpe, dem Verflüssiger, gibt der oben bereits erwähnte Wärmetauscher den komprimierten Dampf an das Heizmedium ab, wobei der Dampf wieder in Flüssigkeit umgewandelt wird. Ein Entspannungsventil baut den noch vorhandenen Druck weiter ab, wodurch das Kältemittel sich wieder vollständig verflüssigen kann. Daraufhin wird es wieder dem Verdampfer zugeführt, wo der Kreislauf dann erneut beginnt.

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Schwimmbad - Solartechnologie / Solaranlagen

Die Solaranlage ist im Sommer nicht nur die billigste, sondern auch die umweltfreundlichste Art das Schwimmbecken zu beheizen. In den 80ern wurden diese Systeme auf den Markt gebracht und seit dem sind die Solaranlagen schon mehrere tausend male erfolgreich eingesetzt worden. Je nach Nutzung macht sich die Anschaffung der Solaranlage bereits nach wenigen Jahren bezahlt. Die Heizkosten sind im laufenden Betrieb genau 0 Euro. Die einzigen Kosten sind die Wartungsarbeiten für die Instandhaltung des Gerätes. Die Solaranlage wird normalerweise direkt in den Filterkreislauf des Schwimmbads mit einbezogen und benötigt daher keine neue Pumpe. Bei der Solaranlage ist daher kein Wärmetauscher nötig.

Herzstück der Solaranlage sind die Solarkollektoren. Diese weisen dank der modernen Forschung einen immer höheren Energieeffizienzwert auf. Die Sonnenkollektoren können in der Regel ohne weiteres auf Flach- und Schrägdächern befestigt werden. Es ist ebenfalls möglich, die Kollektoren auf einer frei aufgestellten Rahmenkonstruktion zu befestigen. Mit nur 3 kg je m² sind die Sonnenkollektoren äußerst leicht zu transportieren und aufzubauen. Die Kollektoren sind aus robusten und besonders leichten Kunststoffen gefertigt. Zudem sind sie im Gegensatz zu normalen Sonnenkollektoren gegen UV-Strahlen und Schwimmbadpflegemittel geschützt. Der Sonnenkollektor beinhaltet mehr als 100 Röhrchen, die aneinander gefügt sind und am Anfang sowie Ende ein „Sammelrohr“ besitzen.

Das Wasser wird im Absorber durch die Umgebungstemperatur beeinflusst. Bei Bedarf aktiviert sich die Solaranlage und erwärmt das Wasser. Zudem ist mit der Solartechnik sogar eine Kühlung des Wassers möglich. Im Idealfall wählt man für die Solaranlage die Bypassschaltung primär aus. Sofern hohe Umwälzleistungen zu vollbringen sind, ist der Doppelbypass sinnvoller.

Sofern eine größere Strecke vom Schwimmbad zum Solarkollektor überbrückt werden muss, ist eventuell eine zusätzliche Solarpumpe am Becken oder bei der Filteranlage sinnvoll. Die Temperatursteuerung basiert fast immer auf einer Differenztemperatursteuerung. Dabei wird die Wassertemperatur die Temperatur des Absorbers ständig überprüft.

Heizungstechnologie für Schwimmbecken

Wer ungern ins kühle Nass springt, kann sich bereits seit einigen Jahren eigene Heizungen für das Schwimmbecken kaufen. Die Schwimmbadheizungen müssen bestimmte gesetzliche Vorschriften erfüllen, da sie mit Feuchtigkeit und Nässe in Berührung kommen. Dabei sind bestimmte DIN-Vorschriften zu beachten. Die Wassertemperatur kann nach dem Einbau ins Schwimmbecken geregelt werden. Bis sich die Temperatur im Wasser jedoch verändert, vergeht eine Weile, da das Wasser mit steigender Menge längere Aufwärmphasen aufweist.

Insgesamt hat der Kunde vier verschiedenen Heiz-Arten zur Auswahl. Entweder über einen Wärmeaustauscher, der die Energie aus der Hausheizung bezieht (Öl, Gas) oder einen Durchlauferhitzer (Elektowärmetauscher). Zusätzlich kann man das Wasser durch eine Solarabsorberfläche (Solaranlage) oder durch Elektrizität erwärmen. Die Solaranlage hat natürlich den Nachteil, dass man auf möglichst viel Sonne angewiesen ist und diese Heizungsart somit ab Mitte Oktober bis in den späten Frühling ausfällt.

Wer auf einen günstigen Anschaffungspreis achtet, wird sich für den Durchlauferhitzer entscheiden. Weniger freut man sich anschließend bei den laufenden Kosten im Strombetrieb. Das genaue Gegenteil ist hier die Wärmepumpe. Sie ist von der Anschaffung am teuersten, dafür im laufenden Betrieb am billigsten. Lediglich die Solaranlage ist von den laufenden Kosten noch billiger, kann jedoch nicht ganzjährig genutzt werden.

Denkbar wäre hier eine Mischung aus Wärmepumpe und Solaranlage. Die Firmen, die sich auf den Bau von Schwimmbädern spezialisiert haben, helfen gerne bei der Berechnung der voraussichtlichen Energiekosten.

 
 
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