Schwimmbadreinigung und Schwimmbad - Reinigungsmittel

Zu einer ordentlichen Schwimmbadreinigung gehört mehr als nur ein wenig Chlor. Neben der Schwimmbadreinigung muss natürlich auch stets die sogenannte Abfallwirtschaft funktionieren. Dazu gehören die Entsorgung von Biomüll, Restmüll und Verpackungsmüll. Im Idealfall wird der Abfall wöchentlich von einem auf Abfallentsorgung spezialisierten Unternehmen abgeholt. Doch auch die Umkleidekabinen, Küchen und Verkaufsräume müssen stets sauber gehalten werden.

Insbesondere für den Schwimmbereich gibt es genaue Richtlinien, an die sich die öffentlichen und privaten Schwimmbäder zu halten haben. Die Einhaltung dieser Regeln obliegt der Überwachung des Gesundheitsamts. Die DIN 19643 regelt die Wasserqualität von öffentlich zugänglichem Badewasser.

Damit aus dem gebrauchten Badewasser wieder „frisches, sauberes“ Badewasser wird, durchläuft es verschiedene Reinigungsstufen. Möglich wird dies durch die Überlaufrinne die an jedem Becken vorgeschrieben ist. Das Wasser wird von dieser abgepumpt und anschließend in den Rohwasserspeicher befördert.

Damit der Schmutz aus dem Wasser entfernt werden kann, wird dem Wasser in diesem Rohwasserspeicher ein Flockmittel zugefügt. Dieses sorgt dafür, dass der Schmutz gebunden wird und somit in nächsten Schritt leichter entfernt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Beflockung der Algenwuchs verhindert wird.

Im nächsten Verfahrensschritt werden diverse Filter zur Wassersäuberung durchlaufen. Ähnlich wie die Natur setzt man dabei auf Kies oder Sand aber auch Hydroanthrazit kann zum Einsatz kommen. Das Wasser wird nun als Filtrat bezeichnet. Nachdem dem Filtrat noch Chlor oder ein anderes Desinfektionsmittel hinzugefügt wurde, kann es dem Becken wieder zugeführt werden.

Das Abwasser aus der Filterung kann nach einer Reinigung als Reinigungswasser verwendet werden. Alternativ kann es auch in fließende Gewässer (Bäche, Flüsse) geleitet werden. Der ph-Wert sollte laut DIN 19643 zwischen 6,5 und 7,6 liegen.

 
 
|