Gegenstromanlagen / Wellenbad im Hallenschwimmbad

Das reine Schwimmen kann im eigenen Schwimmbad schnell langweilig werden. Auch der sportliche Aspekt ist nicht sonderlich hoch. Mit einer Gegenstromanlage ist es möglich, das eigene Schwimmbecken zu einem Sport- und Wellnessbereich zu erweitern. Es ist auch kein Problem, den eigenen Pool mit einer solchen Gegenstromanlage nachzurüsten.

Diverse Anbieter ermöglichen dank „einhängbarer“ Geräte das preisgünstige Nachrüsten des Schwimmbades. Mit der Gegenstromanlage wird nicht nur der Spaßfaktor erhöht, sondern man stärkt zeitgleich auch die eigene Kondition, die Kraft und innere Stärke. Zudem kann durch eine Gegenstromanlage eine längere gerade Strecke simuliert werden. Das „endlose“ geradeaus Schwimmen wird ohne weiteres ermöglicht. Auch muss so am Beckenrand nicht ständig nach ein paar Metern gewendet werden.

Die Technik mit der die Gegenstromanlage arbeitet klingt relativ simple. Mit dem Wasser aus dem Becken und frischer Luft wird im Wasser durch den Aufbau von enorm starkem Druck ein Wasserstrahl erzeugt. Wer eine Poolsanierung oder den Neubau eines Beckens plant, sollte darüber nachdenken eine Gegenstromanlage zum festen Einbau zu kaufen. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einer sehr starken Pumpe die auf der einen Seite Wasser einzieht, im Gerät mit Sauerstoff mischt und auf der anderen Seite ausströmen lässt. Bei manchem Pumpen ist zudem ein Flanschsatz inklusive. Dank der Gegenstromanlage ist es ein leichtes, das Schwimmen im Meer realistisch erscheinen zu lassen. Der alljährliche Flug ans Meer kann somit ausbleiben.

Insgesamt zieht die Pumpe, je nach Gerät, zwischen 40 und 80 m³ Wasser in das Gerät ein und erzeugt damit einen Strahl. Die Pumpe einer Filteranlage schafft in der Regel lediglich ein Zehntel der Leistung. Zum Vergleich: Eine Badewanne könnte man mit einer Gegenstromanlage in ungefähr 3 – 5 Sekunden befüllen. Nach dem Ansaugen durch die Pumpe wird das Wasser durch die Einstrahldüse zurück in das Becken „gedrückt“. Der Gegenstrom beträgt ungefähr 7 km/h bei rund einem Meter Entfernung. Selbst kräftige und erfahrene Schwimmer finden bei diesem Druck ihren Reiz und benötigen irgendwann eine Pause. Für Anfänger ist dieser Strom sogar schon zu stark und nach wenigen Minuten sind die Kraftreserven aufgebraucht.

 
 
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